Produktinformation BIO-Pangasius
Bei welchen Lebensmitteln verwendet Ökoland Pangasius? Was macht Pangasius so besonders?
Wir bieten Ihnen BIO-Pangasius in unseren Ökoland-Gerichten Paella und Fischstäbchen an. Pangasius zeichnet sich durch einen milden Geschmack sowie weißes festes Fleisch aus. Auch weil alle Zubereitungen möglich sind, ist er bei Verbrauchern besonders beliebt. BIO-Pangasius gehört zu den gefragtesten Produkten aus ökologischer Aquakultur.
Woher stammt der BIO-Pangasius von Ökoland?
Der BIO-Pangasius in unseren Gerichten stammt aus kontrollierter ökologischer Aquakultur in Vietnam. Es handelt sich hier um die weltweit erste und einzige BIO-Pangasiuszuchtanlage, die unter Beteiligung deutscher Kooperationspartner wie der Entwicklungshilfeorganisation GTZ und der Deutsche See GmbH entstand und die strengen Richtlinien der Europäischen Bio-Verordnung erfüllt. Insbesondere werden bei diesem Projekt auch die UN-Sozialstandards eingehalten.
Haltung, Wasserqualität und Fütterung
Der BIO-Pangasius ist ein Süßwasserfisch und wird im Süd-Westen Vietnams im oberen Teil des Mekong-Deltas gezüchtet. In dieser Gegend ist der Mekong unbelastet, denn oberhalb der BIO-Anlagen gibt es keine größeren Städte oder Industrieanlagen mehr. Monatliche Wasseruntersuchungen sichern die ökologische Qualität.
Die Fische leben in dem stark fließenden Mekong in großzügigen Netzgehegen. Verbunden mit der besonders geringen Besatzdichte (BIO: 10 kg/m³ Wasser, konventionell: ca. 50 kg und mehr/m³ Wasser) wächst der BIO-Pangasius somit in seinem natürlichen Lebensraum unter naturnahen Bedingungen auf.
Die schonende Aufzucht und der Verzicht auf chemische und synthetische Zusatzstoffe sowie Hormone in den Futtermitteln spielen in der Bio-Fischzucht eine elementare Rolle. Das Bio-Futter setzt sich aus Fischmehl (unter 10 %) aus nachhaltiger Fischerei, Bio-Reis und Bio-Getreide zusammen.
Die Haltungs- und Fütterungsbedingungen des BIO-Pangasius bilden die Grundlage für das gesunde Wachstum der Fische, was regelmäßig überprüft wird. Im Krankheitsfall werden vorrangig Naturheilverfahren eingesetzt.
Transport, Kontrollen und Verarbeitung
Die Tiere werden direkt nach dem Abfischen in einer EU-biozertifizierten Fabrik verarbeitet und unmittelbar danach tiefgefroren. Der Transport nach Deutschland erfolgt per Schiff im Tiefkühlcontainer. Vor der Verschiffung, bei der Ankunft im deutschen Hafen und am Produktionsort wird der Fisch mikrobiologisch und auf mögliche Rückstände überprüft. Nur einwandfreie Ware wird in den Gerichten verarbeitet.
Ökologische Aquakultur steht für:
- kontrollierte Wasserqualität
- Futtermittel aus ökologischer Erzeugung
- Homöopathische Medizin
- Keine künstlichen Farbstoffe im Futter
- Kontrollierte Besatzdichte (10 kg/m³ Wasser)


