Kontakt

Herzlich Willkommen

Herzlich Willkommen bei Ökoland! Wir können die Welt nicht allein retten. Aber wir arbeiten daran seit bald 25 Jahren. Jeden Tag möchten wir sie ein bisschen besser machen. Und produzieren leckeres Essen in Verantwortung für Natur und Tier. 

Unser Tun richten wir an vier Leitbegriffen aus: Qualität, Verantwortung, Genuss und Lebensfreude. Entdecken Sie auf dieser Seite mehr dazu!

Philosophie

Unsere Ökoland-Familie

Wir lieben das Leben. Dieses Glücksgefühl sollen auch nachfolgende Generationen verspüren.

Deswegen stellen wir uns den Herausforderungen der modernen Welt und übernehmen Verantwortung. Denn auch, wenn manche das glauben: Wir Menschen sind nicht der Mittelpunkt der Welt. Nur wenn es uns gelingt, Landwirtschaft als Organismus aus Mensch, Natur und Tier zu betrachten und diese miteinander in Einklang zu bringen, ist unsere Lebensfreude auch nachhaltig.

Unsere Ökoland-Lebensmittel sollen auch zu Ihrer Lebensfreude beitragen. Die Qualität von Rohstoffen und Verarbeitung steht für uns im Mittelpunkt. Wir verstecken keine Zusatzstoffe, wir verzichten auf sie, wo immer es geht. So können Sie mit reinem Gewissen genießen. Unsere Landwirte halten die Tiere artgerecht und sorgen dafür, dass auch sie das Leben genießen können. Dass sie dennoch geschlachtet werden, ist für uns kein Widerspruch. Wer das ablehnt, für den haben wir auch vegetarische und vegane Produkte im Angebot. 

Was wir Menschen tun, hat immer Auswirkungen auf uns und die Welt, in der wir leben. Unser Ziel ist es, die positiven Auswirkungen zu fördern und die negativen zu reduzieren.

Historie

Maria und Dr. Hans Müller entwickeln in Zusammenarbeit mit Dr. Hans Peter Rusch die organisch-biologische Anbaumethode.
Nach einem Vortrag von Dr. Rusch gründen zwölf Frauen und Männer den „bio gemüse e.V.“ in Honau bei Reutlingen.
Der Club of Rome veröffentlicht den kritischen Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ über den Zustand der Welt.
„Dr. Müller bio gemüse“ wird als Warenzeichen der „Fördergemeinschaft organisch-biologischer Landbau e.V.“, Heiningen, eingetragen. Die Fördergemeinschaft umfasst 91 Mitglieder, davon 48 Erzeuger mit 873 Hektar.
„Bioland“ wird als Warenzeichen eingetragen.
Der Vorstand beschließt, zukünftig „Bioland“ als Vereinsnamen zu nutzen und verabschiedet gemeinsam mit den Gruppenvertretern die Erzeugerrichtlinien. 
Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl bewegt viele Menschen zu mehr Engagement zum Schutz von Natur und Umwelt.
Gründung der Erzeugergemeinschaft Bioland GmbH Nord mit dem Ziel, die landwirtschaftlichen Erzeugnisse von mehr als 100 Bioland-Landwirten aus Norddeutschland zu vermarkten. Vermarktet wurden Gemüse, Kartoffeln, Getreide, Milch und Fleisch an Kunden wie etwa der Firma Hipp und dem Naturkostgroßhandel in Norddeutschland. 

Gründung der Ökoland GmbH Nord als Tochtergesellschaft
der damals bundesweit größten Bio-Erzeugergemeinschaft,
der Bioland GmbH Nord. 

Die EG-Öko-Verordnung für pflanzliche Lebensmittel tritt in Kraft. Die EU-Verordnung Ökologischer Landbau schützt gesetzlich die „Bio-Produktion".

Damit die Tiere der Bio-Landwirte nicht mehr konventionell vermarktet werden müssen, wird ein Wurstkonservensortiment, bestehend aus zunächst 6 Produkten, aufgebaut und unter der Marke „Bioland“ vermarktet. Der Handel hatte nur sehr vereinzelt Interesse an Bio-Wurstprodukten.
Mit 250 g Wiener in der Dose gelang ein bemerkenswerter Vermarktungserfolg, der die Grundlage für einen Sortimentsausbau legte. 

Start des Ökoland-Delikatesssortimentes.

Die Ökoland GmbH Nord wird aus der Bioland-Erzeugergemeinschaft ausgegliedert und „Ökoland“ als Marke für den Naturkostfachhandel aufgebaut.

Start des Premium-Schinkensortimentes.

Start des Ökoland-Suppensortimentes.

Die EG-Öko-Verordnung regelt nun auch den Bereich „Tierhaltung“.

Start des Ökoland Tiefkühlsortimentes mit 3 vegetarischen Gerichten.
Ausbau des vegetarischen Sortimentes mit vegetarischen Bio-Würstchen im Glas und vegetarischen Bio-Suppen.
Start der Ökoland-Geflügelbratwurst.
Start der Ökoländer, der ersten Bio-Mini-Salami im Handel.
Ausbau des Geflügelsortimentes mit Geflügelwiener und Geflügelfleischwurst.
Ökoland Paella – Einstieg in die Vermarktung von Fisch.
Einführung Tagliatelle Verde mit Bio-Lachs und erste 50-Gramm-Wurst-Portionsdöschen für den Fachhandel.

Ökoland bringt die ersten Fischstäbchen aus ökologischer Aquakultur in den Fachhandel.

Ökoland startet das Projekt „Superwurst“ und lässt die Ökoland Bratwurst zum weltweit ersten klimafreundlich verarbeiteten Lebensmittel nach „Stop-Climate-Change-Standard“ zertifizieren. Auch die Ökoland GmbH Nord wird als klimafreundliches Unternehmen zertifiziert.

Ökoland engagiert sich für gesundes Essen in Schulen. Wir unterstützen die Bio-Brot-Box Aktion mit Warenspenden und finanziell.

Ökoland startet eine Kooperation mit SOS-Kinderdorf.

Ökoländer Salamisnack gibt es jetzt auch aus reinem Rindfleisch.

Markenrelaunch des gesamten Sortimentes.

Markenrelaunch des gesamten Sortimentes.

Ökoland bringt alufreie und nach Stop-Climate-Change
klimaneutral produzierte TK-Kühltasche in den Handel.

EU-Bio-Verordnung zur Regelung der ökologisch/biologischen Aquakultur
von Fisch, Schalentieren und Meeresalgen tritt in Kraft.

Start des Naturschutzprojektes „Kulturlandplan“ in Kooperation mit Bioland e.V..

Start der veganen Tiefkühl-Falafel.

Ökoland mag Kinderlachen. Wir engagieren uns für die Clinic-Clowns Hannover und Bremen.

Umstellung des Erfolgsproduktes der ersten Stunde: Wiener Würstchen aus der Dose kommen ins Glas.

Start des Delikatess-Rindersortimentes mit
Rinder-Bratwürstchen und Rinder-Wienern.

Unser Schlachtbetrieb stellt komplett auf Ökogas
und Ökostrom um und spart dadurch
ca. 340 Tonnen CO2 ein.

Installation einer PV-Anlage, effizientes Kühl- und
Beleuchtungssystem bei unserem
Schlachtbetrieb. 40-50 Prozent der verbrauchten
Energie wird selbst erzeugt und der Rest durch
Ökogas und Ökostrom gedeckt. 

Istallation eines Blockheizkraftwerkes bei unserem
Partnerbetrieb Ludowig in Wunstorf. Dies dient zur
CO²-reduzierten Strom- und Warmwassererzeugung.

BNN-Nachhaltigkeitsindex: Benchmark für Umgang mit Mitarbeitern und Klimaschutz.

Ausbau des veganen TK-Sortimentes und Einführung der TK-Linsen-Kartoffel-Pfanne.

Bis heute wurde das Sortiment unter der Marke Ökoland auf mehr als 130 Lebensmittel in den Kategorien Wurstwaren, Schinken, Konserven und Tiefkühlprodukte mit und ohne Fleisch bzw. Fisch ausgebaut.

Ökoland feiert 25. Geburtstag. Deshalb bedanken wir uns bei all unseren Weggefährten mit einem herzlichen "DankÖ" für 25 Jahre Treue und 25 Jahre guten Geschmack.

Mitarbeiter

Barbara Wölfl

Rohware, Einkauf

Rohware, Einkauf, seit 2005 bei Ökoland, seit 1990 beim Vorgänger Bioland GmbH Nord.

Liebt produktive Telefonate mit Herzblut. Und unsere Schupfnudel-Pfanne.

Brigitte Schubert

Buchhaltung und Personal

Buchhaltung und Personal, seit 2003 bei Ökoland.

Liebt Zahlen, vor allem gute und unser Hühnerfrikassee.

Cindy Michaelis

Kundenberatung Nord/Ost/West

Kundenberatung Nord/Ost/West, seit 2006 bei Ökoland.

Liebt Gartenarbeit, nette Naturkost-Fachgeschäfte und unseren Linsen-Gemüsetopf.

Ernst Weidenhöfer

Rohware, Einkauf

Rohware und Einkauf, seit 2015 bei Ökoland

Liebt das Spazierengehen am Ostseestrand, Kommunikation und unsere Möhren-Ingwer-Cremesuppe.

Florian Schröder

Disposition

Disposition, seit 2004 bei Ökoland.

Liebt seine Firma, weil sie ihm viele Freiheiten lässt, Feierabend im Fitnessstudio und unsere feine Leberwurst.

Magret Prigge

Kundenberatung – südlich der Mainlinie

Kundenberatung – südlich der Mainlinie

Ist für Ökoland im Süden Deutschlands on Tour und im Büro.

Margret Drobek

Marketingmanagement

Marketingmanagement, seit 2006 bei Ökoland.

Liebt Flexibilität. Kommunikation mit einem sonnigen Gemüt. Und unser Wok-Gemüse.

Marlene Hansen

Produkt- und Qualitätsmanagement

Produkt- und Qualitätsmanagement, seit 2010 bei Ökoland.

Liebt ganzheitliches Denken und Arbeiten. Und unsere Erbsensuppe.

Patrik Müller

Geschäftsleitung

Geschäftsleitung, seit 1993 in verschiedenen Funktionen bei Bioland und Ökoland.

Liebt Kühe mit Hörnern, Schweine mit Ringelschwänzchen, Blumenwiesen, Bienen, Wale, Delphine und das Meer; ein aufgeschlossenes Team; selbstgemachte Musik und Clowns und unsere Bratwürstchen.

Regina Kleiner

Disposition

Disposition, seit 2002 bei Ökoland.

Liebt Rechnungen, die aufgehen. Urlaube mit dem Fahrrad. Und unsere Bolognese.

Ronny Stein

IT Management

IT Management, seit 2009 bei Ökoland.

Liebt die Arbeit mit seinen Pferden, improvisieren am Klavier, Werte und Innovation und unser Couscous.

Sipan Bulut

Auszubildender zum Bürokaufmann

Auszubildender zum Bürokaufmann, seit 2013 bei Ökoland.

Liebt Abwechslung und unseren Ökoländer Rind.

Stefan Isele

Assistent der Geschäftsleitung

Assistenz der Geschäftsleitung, seit 2015 im Unternehmen

Liebt stille Bergwanderungen, den offenen/direkten Kontakt mit den Kollegen und unsere Paella.

Ulrike Meyer

Vertriebsmanagement

Vertriebsmanagement, seit 2000 bei Ökoland.

Liebt viel gute Laune bei der Arbeit und unsere Sauce Bolognese.

Yvonne Raja

Dispositionsmanagement

Dispositionsmanagement, seit 2001 bei Ökoland.

Liebt reibungslose Abläufe, organisches Wachstum und unsere Linsensuppe.

Partner

Nachhaltig vom Ackerrand bis zum Dachfirst

Auf dem Rethof in Schaumburg wird bereits seit 21 Jahren ökologisch gewirtschaftet. Fast ebenso lange arbeitet das Ehepaar Loose mit Ökoland zusammen. Sie waren unter den Ersten, die Schweinehaltung für Ökoland-Produkte betrieben. Mittlerweile sind es mehr als 20 Landwirte in...

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Nachhaltig vom Ackerrand bis zum Dachfirst

Auf dem Rethof in Schaumburg wird bereits seit 21 Jahren ökologisch gewirtschaftet. Fast ebenso lange arbeitet das Ehepaar Loose mit Ökoland zusammen. Sie waren unter den Ersten, die Schweinehaltung für Ökoland-Produkte betrieben. Mittlerweile sind es mehr als 20 Landwirte in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, die Ökoland direkt mit Schweinen beliefern.

Corinna und Heinz Loose führen gemeinsam den Rethof – und zwar als 14. Inhaber-Generation. Ein imposantes Zweiständerhaus von 1562 bildet das Herzstück des Hofs, auf dessen Dach seit Kurzem ein von Ökoland finanziertes Storchennest thront. Drumherum: Stallungen mit Auslauf und 100 Hektar Land mit Naturschutzflächen. Neben Schweinen, die hier für die Fleisch- und Wurstwaren von Ökoland gehalten werden, gibt es noch viele weitere Tiere in jedem Winkel: 35 Kühe mit ihren Kälbern, fünf Wasserbüffel, ein paar Enten und Hühner, zwei Pferde, einen Esel, einen Hund und sechs gemütliche Hofkatzen.

Zusammen mit der Bioland-Naturschutzberatung erstellte die Familie Loose vor fünf Jahren den ersten Kulturlandplan Niedersachsens. Ökoland unterstützte sie seitdem bei der konkreten Durchführung sowohl finanziell als auch beratend. Auf einem drei Meter breiten Ackersaum wachsen inzwischen Labkraut, Wiesenflocken- und Kornblume, Lichtnelke und Spitzwegerich, um ein Insektenhaus summen Wildbienen, die als wertvolle Bestäuber nicht nur auf der benachbarten Streuobstwiese geschätzt werden.

Über die Jahre hat die Familie in Zusammenarbeit mit Ökoland ausgeklügelte Gesundheitsmaßnahmen für die Tiere entwickelt, die den Einsatz von Medikamenten so weit wie möglich eindämmen. Dazu gehört auch die tägliche Versorgung mit abwechslungsreichem Beschäftigungsmaterial für die aktiven Schweine, die sich bei zeitlichem Verzug schon mal beschweren.

Beim Gang über den Rethof muss man sich hin und wieder vor Augen halten, dass man vor Nutztieren steht. Denn so ein individuell-rücksichtsvoller Betrieb, wie die Tiere ihn hier erleben, wäre bei rein ökonomischer Betrachtungsweise nicht durchführbar. "Ich lebe gern mit Tieren zusammen", erklärt Heinz Loose, "und dann möchte ich auch, dass sie ordentlich behandelt werden.“

Die Schlachtung selbst erfolgt nur unter strenger Aufsicht durch Ökoland-Mitarbeiter. Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass die Tiere vor der Schlachtung eine ausreichende Ruhezeit haben und möglichst keinen Stressfaktoren ausgesetzt sind.

Corinna Loose achtet darauf, dass bereits beim Verladen der Tiere und beim Transport so wenig Unruhe wie möglich aufkommt. "Wir lassen kleine Gruppen von Schweinen, die sich bereits kennen, auch beim Transport und bis zur Schlachtung zusammen. Ich habe auch schon mal einen ungeduldigen Transporteur vom Hof geschmissen!"

 

Das Paradieschen: Liefern und Stöbern nur vom Feinsten

Schon der Name sagt alles: Das Paradieschen steht seit über 20 Jahren für gute Lebensmittel aus kontrolliert-biologischem Anbau. Der Bio-Händler aus Linsengericht im Landkreis Aschaffenburg führt ein wunderschönes Ladengeschäft, beliefert aber zugleich auch regional und...

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Das Paradieschen: Liefern und Stöbern nur vom Feinsten

Schon der Name sagt alles: Das Paradieschen steht seit über 20 Jahren für gute Lebensmittel aus kontrolliert-biologischem Anbau. Der Bio-Händler aus Linsengericht im Landkreis Aschaffenburg führt ein wunderschönes Ladengeschäft, beliefert aber zugleich auch regional und bundesweit Kunden bis vor die Haustür.

Die Leidenschaft für Bio geht dabei weit über den reinen Handel hinaus: Bei Paradieschen lebt man den Nachhaltigkeitsgedanken – durch respektvollen Umgang mit Lieferanten und Partnern und konsequent faires Handeln. Mit dieser Geradlinigkeit hat sich das Paradieschen nicht nur einen treuen, begeisterten Kundenstamm erworben, sondern wurde auch 2015 bei der Leserwahl der Zeitschrift „Schrot&Korn“ zum „Besten Bioladen“ gekürt und mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Ökoland arbeitet gern mit dem Paradieschen zusammen. Und das nicht erst, seitdem eine Patenschaft mit dem Bio-Laden als „Schrot&Korn“-Preisträger entstand. Ein Jahr lang wurde das Naturkostfachgeschäft besonders unterstützt. „Dass unter anderem ein Grillfest für alle Mitarbeiter organisiert wurde, war natürlich klasse“, sagt Geschäftsführer Blandamura. „Aber wir führen seit vielen Jahren Ökoland-Produkte und sind von deren Qualität und Geschmack ohnehin absolut überzeugt.“

Der familiäre Betrieb wurde 1995 als regionaler Lieferservice in Geiselbach, an der Grenze zwischen Hessen und Bayern, gegründet. Ein erster kleiner Laden kam hinzu, bis schließlich 2014 der Lieferservice an den Standort in Linsengericht umzog und das neue Ladengeschäft mit gigantischen 700 Quadratmetern und wunderschöner Holz-Glas-Architektur eröffnet wurde. „Uns war es wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich gern aufhält und gern beraten wird“, sagt Mario Blandamura, der zusammen mit seinem Bruder Kurt Lorenz die Geschäfte leitet.

Mehr zum Laden: www.paradieschen.de

Fotos: © bioverlag GmbH

Fleischerei Ludowig: Aus Überzeugung traditionell

Viele der frischen Wurstprodukte im Ökoland-Sortiment entstehen ganz nah am Firmensitz, im schönen Wunstorf bei Hannover. Hier sitzt die Fleischerei Ludowig, die exklusiv für Ökoland die Herstellung von Salami, Schinken und vielen weiteren Produkten übernimmt.

Dabei ist es...

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Fleischerei Ludowig: Aus Überzeugung traditionell

Viele der frischen Wurstprodukte im Ökoland-Sortiment entstehen ganz nah am Firmensitz, im schönen Wunstorf bei Hannover. Hier sitzt die Fleischerei Ludowig, die exklusiv für Ökoland die Herstellung von Salami, Schinken und vielen weiteren Produkten übernimmt.

Dabei ist es Geschäftsführer Frank Ludowig besonders wichtig, wo immer möglich ohne Zusatzstoffe und nach traditionellen Herstellungsverfahren zu arbeiten: „Wir produzieren Salami in Naturreifung. Natürlich könnte man sie auch in vier Tagen verkaufsfertig machen – und in der industriellen Fertigung passiert das auch. Aber bei uns hängt die Wurst volle fünf Wochen. Durch diese lange Zeitdauer bekommt sie ihr leckeres Aroma, und eben nicht durch Geschmacksverstärker oder andere Tricks.“

Wie Wurst etwa auch ohne das Konservierungsmittel Nitritpökelsalz gut aussieht und lecker schmeckt, ist exakt das Geheimnis von Handwerksbetrieben wie der Firma Ludowig, sagt der Chef: „Bei uns arbeiten gestandene Fleischermeister und Fleischergesellen, viele von ihnen seit ihrer Ausbildung und teilweise seit mehr als 20 Jahren. Da sind viel Erfahrung und Wissen vorhanden.“

Fleisch und Wurst kamen erst spät in die Bioläden. Für Frank Ludowig war es allerdings immer schon ein Herzensanliegen, den nachhaltigen Umgang mit den Tieren vor der Schlachtung und den tierischen Produkten nach der Schlachtung zu kultivieren. „Mich hat das schon immer interessiert und bewegt. Von daher passte das von Anfang an einfach unheimlich gut zwischen uns und Ökoland.“ Etwa zehn Mitarbeiter arbeiten ausschließlich für Ökoland, die Produkte werden in Wunstorf verarbeitet und verpackt.

Nur konsequent ist es, dass ein Großteil des benötigten Stroms selbst produziert wird. Dazu wurde 2014 ein sogenanntes Blockheizkraftwerk, kurz BHKW genannt, installiert – auch dies ein regionales Produkt von der Firma Kraftwerk GmbH in Hannover. Das Aggregat hat eine Gesamtleistung von gut 60 Kilowatt und versorgt die Gebäude des Betriebes nicht nur mit Strom, sondern darüber hinaus auch noch mit der Abwärme. So werden mehrere tausend Liter Trinkwasser für die tägliche Reinigung erhitzt, heißes Wasser für die Produktionsprozesse bereitgestellt und die Räume geheizt.

Nachhaltiges Wachstum wünscht sich Fleischermeister Frank Ludowig in Zukunft auch im Bio-Fleischsegment. Weil hier auf einen würdevollen und artgerechten Umgang mit dem Tier geachtet wird. Und weil die Qualität um ein Vielfaches besser ist: „Wer unser Fleisch sieht, erkennt sofort eine ganz andere Wertigkeit: Es hat eine andere Farbe, eine andere Marmorierung und Konsistenz. Das ist überhaupt nicht vergleichbar mit Industrieprodukten.“